
Schwarzweiß ist für mich kein Effekt.
Keine Nostalgie.
Kein Stilmittel, das ein Bild automatisch „künstlerischer“ wirken lassen soll.
Und auch kein Look, der nachträglich über ein Bild gelegt wird.
Bei Between Breaths ist Schwarzweiß eine Methode.
Eine bewusste Entscheidung für Reduktion, Konzentration und Verdichtung.
Farbe kann viel.
Sie kann Atmosphäre erzeugen, Stimmung tragen, Nähe herstellen und Bilder emotional aufladen. Farbe ist aber immer auch eine zusätzliche Informationsebene. Sie erzählt sofort mit – manchmal sogar schneller und lauter, als es dem Bild guttut.
Deshalb geht es mir nicht darum, Farbe abzuwerten.
Farbe kann das auch.
Aber sie tut es anders.

Ich entscheide mich bei Between Breaths bewusst für Schwarzweiß, weil ich möchte, dass andere Elemente stärker in den Vordergrund treten: Licht, Schatten, Tonwerte, Form, Struktur, Rhythmus und Präsenz.
Unter Wasser ist Licht nie nur Beleuchtung.
Es fällt, bricht, streut, verschwindet, kehrt zurück. Es modelliert Körper, öffnet Räume, trennt Formen voneinander und lässt andere fast verschwinden. In Schwarzweiß wird dieses Licht für mich körperlicher. Es wird nicht zur Begleitung, sondern zum eigentlichen Material des Bildes.
Auch Schatten ist nicht einfach Dunkelheit.
Schatten schafft Raum.
Er erzeugt Tiefe.
Er hält Spannung.
Er lässt offen, was nicht vollständig erklärt werden muss.

Genau darin liegt für mich die Stärke von Schwarzweiß: Es reduziert die visuelle Welt nicht, um sie ärmer zu machen, sondern um den Blick zu präzisieren.
Ohne Farbe muss ein Bild anders tragen.
Es muss durch seine Komposition bestehen.
Durch seine Tonwerte.
Durch sein Gewicht.
Durch die Kraft dessen, was bleibt.
Mit Gewicht meine ich nicht Schwere im wörtlichen Sinn. Ich meine die visuelle und emotionale Schwerkraft eines Bildes: das, was den Blick hält. Das, was nicht sofort wieder verschwindet. Das, was nachklingt, wenn der erste Eindruck vorbei ist.
Bei Between Breaths ist genau dieses Nachklingen entscheidend.
Die Bilder zeigen nicht nur Tiere unter Wasser. Sie zeigen Momente an einer Schwelle: bevor etwas passiert, während etwas kippt, oder nachdem etwas geschehen ist. Diese Zwischenmomente können still sein – oder voller Energie. Entscheidend ist nicht die Lautstärke des Moments, sondern seine Präsenz.

Schwarzweiß hilft mir, diese Präsenz freizulegen.
Nicht, um die Bilder dramatischer zu machen.
Sondern, um sie genauer zu machen.
Manche Arbeiten werden dadurch grafischer.
Andere stiller.
Manche fast abstrakt.
Andere rücken näher an das Wesen des Moments heran.
Auch in der Between Breaths Fine Art Calendar Edition 2027 wird diese Entscheidung sichtbar: Die Bilder begleiten das Jahr nicht als laute Folge spektakulärer Naturmomente, sondern als ruhiger visueller Rhythmus – reduziert, gedruckt, gegenwärtig.
Für mich ist Schwarzweiß daher keine Frage des Geschmacks.
Es ist eine Haltung.
Eine Form der Konzentration.
Eine Übersetzung der Welt in Licht, Schatten, Form und Nachhall.
Wenn ein Bild ohne Farbe trägt, dann trägt es wirklich.
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@betweenbreaths.at
Website:
www.between-breaths.at
Photo(s): © Harald Slauschek | Slauschek.Photography
Underwater photo equipment: SUBAL Underwater Camera Housings | Subtronic GmbH strobes & light
Photo equipment: Nikon
Trusted dealer: Foto15
Equipment insurance: Fotofairsicherung
(Hinweis: Unbezahlte Werbung durch Produkt- und Namensnennungen sowie Verlinkungen)
(KI-Info: Die Texte sind teilweise mit KI-Unterstützung entstanden und wurden von mir persönlich überprüft und angepasst.)
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